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nach knapp 100 Seiten Diplomarbeit mit 2 großen Tabellen und viel Stress, Schweiß und Mühe habe ich am 01.07.09 endlich meine Verteidigung gehabt – und bestanden! Ich kann mich nun glücklich schätzen, ein Diplom mit 1,8 in der Tasche zu haben. Nun bin ich kein Student mehr und freue mich erstmal 3 Monate weiter bei dem Solarunternehmen INVENTUX als Systemoptimizer arbeiten zu können – selbst jetzt in Krisenzeiten…

nachdem ich lange nach einer passenden Diplomstelle gesucht habe, bin ich nun endlich fündig geworden. Meine Diplomarbeit ist seit dem 12.11. (am Geburtstag meines besten Freundes), beim Unternehmen Inventux Technologies AG in Berlin, in vollem Gange. Dieses befindet sich unweit von der Wohnung in Marzahn. Thema dabei ist die Marktanalyse, Implementierung und Anpassung eines Trouble-Ticket-Systems für das Unternehmen, wo ich arbeite. Später dazu mehr…

Jetzt ist es nun soweit. Ich werde meine Diplomarbeit in Berlin schreiben. Nach reichlicher Überlegung bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass Stuttgart eine sehr teure und riskante Wahl war. Nicht nur die Wohnungssuche war sehr erschwerlich, sondern auch die Fahrten jedes Mal dahin. Deshalb habe ich alles abgeblasen, was Stuttgart betrifft. Vielleicht klappt es ja später mal, wenn ich genug Geld verdiene.

so nun ist es soweit…Anfang September werde ich mein Diplom bei der Firma MP Newmedia in Stuttgart schreiben. Dabei werde ich Technologien wie Java, EJB, Struts, Servlets und so weiter einsetzen. Mein Thema habe ich auch schon bekommen. Nun bin ich schon seit 2 Wochen auf Wohnungssuche. In Stuttgart ist die Wohnungssuche nicht ganz einfach. Da die Stuttgarter etwas eigen sind. Das Angebot ist kleiner als die Nachfrage. Das heißt, da sucht sich der Vermieter den Mieter aus! Und da ich Student bin, habe ich es gleich doppelt schwer!  ich hoffe, ich finde noch was bis Ende August!

Wenn Ferienzeit ist in Mittweida, ist zumeist nix los. Alle Studenten verlassen Mittweida und es ist einsam und öde. Da werden auch die Ampeln auf der Hauptverkehrstraße (Bahnhofstraße) ausgeschalten…und da geschieht es! Am Wochenende 1. – 3. August 2008 passieren gleich 3 Unfälle an der Kreuzung Bahnhofstraße/Heinrich-Heine-Straße. Der erste Unfall am 1. August war nur ein Bagatellunfall. Die Besitzer der beiden Autos sind mit ein paar Schrammen am Auto davongekommen. Die beiden anderen Unfälle am 2. bzw. 3. August waren da schon heftiger. Beide Male lief Öl aus und es wurden 2  Schnauzen komplett eingedrückt … Totalschaden! Polizei, Krankenwagen und Feuerwehr sind ausgerückt um am Unfallort zu helfen. Da ich direkt an der Kreuzung wohne, konnte ich alles gut beobachten. Das einzige was ich nicht gesehen habe, ist wie der Unfall passierte…ich hörte es nur jedesmal heftig krachen. Und jedesmal waren ältere Leute mit in den Unfall verwickelt. Liegt es daran, dass ältere Leute nicht mehr die Vorfahrtsregeln beherrschen oder war die Hitze (35 Grad) schuld? Zum Glück ist niemand verletzt worden.

Fazit: Dieses Wochenende (9./10. August) sind die Ampeln angeblieben!

Ein herrliches Wetter zum Wandern gehen…gesagt – getan! So zogen wir – Thomas, Jana und ich – nach dem Mittag los und fuhren zunächst mit meinem kleinen Auto ins nahegelegene Lauenhain am Kriebsteiner See. Dort stellten wir es beim Bootsverleih ab und wanderten los. Es ging größtenteils immer schön am Wasser lang – ca. 7 km Fußmarsch auf ebenem Gelände aber auch bergauf und bergab. Jana und Thomas haben sehr schöne Landschaftsfotos (auch Nahaufnahmen) gemacht. Einen kleinen Teil davon kann man weiter unten bewundern. Mit dem neuen Plugin von Firefox – Pic Lens – kann man dies auch in einer 3d-Bildergalerie ansehen.

An der Talsperre Kriebstein angekommen, haben wir uns gesonnt, Karten gespielt und gegessen. Rückzu haben wir die Fähre genutzt, die direkt bis Lauenhain wieder zurückfuhr. Ich kann nur jedem empfehlen, da lang zu wandern – wunderschöne Landschaft und es ist auch nicht so weit – haben ca. 3 stunden gebraucht bis zur Talsperre mit ständigem Stehenbleiben und Fotografieren ;) Vielen Dank für die tollen Bilder …

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das erste Mal seit der Wende wieder in Berlin. Diesen Ausflug hat die Hochschule gesponsert. Nur einen geringen Beitrag für den Bus haben wir bezahlt. Das Wetter war auch einfach genial – Sonne, Sonne, Sonne…

Der eigentliche Grund für den Ausflug nach Berlin war die Firmenkontaktmesse Connecticum. Auf zwei Zelte/Hallen aufgeteilt waren da wahnsinnig viele Firmen, die man dort ansprechen konnte. Aber nicht nur viele Firmen – auch viele Studenten und Absolventen. War also ziemlich viel los. So viele Informationen auf einmal aufzunehmen, war da gar nicht ganz leicht. Zumindest haben wir es geschafft, 2,5 Stunden die Messe anzuschauen, Bewerbungen loszuwerden und mit den Firmen Gespräche zu führen. Mein Grund für die Messe, ist eine Diplomstelle, die ich ab Aug./Sept. antreten will.

Den Rest der Zeit, den wir noch hatten, bis der Bus wieder nach Mittweida fährt, haben wir genutzt, um uns Berlin anzuschauen. Wir sind U-Bahn, S-Bahn gefahren und haben uns auch zu Fuß durchs Brandenburger Tor bewegt. Bei dem herrlichen Wetter waren auch verdammt viele Leute unterwegs und ich muss sagen, Berlin ist einfach großartig. Ich könnte mir schon vorstellen, später einmal in Berlin zu arbeiten und zu wohnen.

geschafft…das studium neigt sich dem Ende …aber halt, da war doch noch etwas! Genau, das Diplom! Was mache ich im Diplom? welches Thema bearbeite ich? Werde ich in einer Firma das Diplom schreiben?

Fragen über Fragen! Dies beschäftigt mich gerade zur Zeit. Nun ich habe ja genug Zeit. Ich muss es nur sinnvoll anpacken und nicht zuviel Zeit verlieren. Mein spätestes Anfangsdatum, wo alle Modalitäten geklärt sein sollten ist Aug./Sept., dann kommen auch schon wieder die neuen Studenten und dann bekomme ich auch mein Zimmer weitervermietet. Das ist nämlich ein Grund, warum ich jetzt noch nicht so recht anfangen kann…ein anderer ist, dass ich mich bis jetzt noch nicht gekümmert hab um diese Fragen, die ich mir jetzt stelle. Außerdem muss auch alles mit den Plänen meines Freundes übereinstimmen…Nun ja, kein Stress, das kriege ich schon hin.

eigentlich sind ja Ferien, aber da ist noch dieser Beleg der unbedingt fertig werden will. Thema ist eine Software die aus einer ASCII-Datei – vom Wettersatelliten NOAA-18 empfangen – zunächst ein visuelles Graubild und ein Infrarotbild erstellt. Diese beiden Bilder werden dann zu einem Multispektralbild zusammengefasst, welches in RGB dargestellt werden soll. Ringsrum soll natürlich auch noch ein benutzerfreundliches Programm entstehen mit Datenbankzugriff und FTP-Upload. Wir sitzen jetzt hier schon 9 Tage dran und sehen immer noch kein Land…zum Verzweifeln. Aber wir sind guter Hoffnung, das fertige Endprodukt bis zum Abgabetermin Anfang März hinzubekommen. Wir werden auf alle Fälle kämpfen…